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 Die Arbeit mit Sigillen

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Lireyla
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BeitragThema: Die Arbeit mit Sigillen   Do Sep 13, 2012 12:25 pm

Die Sigillenarbeit gehört ebenfalls zu den Grundlagen der magischen Arbeit, ist dabei simpel, aber sehr effektiv.

Wozu dienen Sigillen?:

Sigillen helfen primär dabei, bestimmte Vorhaben/Willenssaätze in unser Unterbewusstsein zu verlagern, wo sie auch erst richtig zur Entfaltung kommen. Wie jeder weiß, werden wir im Alltag von unserem Unterbewusstsein geleitet, wie der Begriff schon sagt, es ist unterbewusst, daher nehmen wir es bewusst nicht wahr.

Was ist hierbei die Schwierigkeit?:

Um die Sigill ins Unterbewusstsein zu bekommen, muss der Zensor umgangen werden, was garnicht so einfach ist. Anfangs sollte man regelmäßig mit Sigillen arbeiten, um den Zensor umerziehen zu können. Dies bringt im Verlauf der magischen Entwicklung nur Vorteile, da man leichter mit dem Unterbewusstsein kommunizieren kann.

Erläuterungen zum Verständniss, bevor es losgehen kann:

Um vernünftig mit Sigillen arbeiten zu können, sollte man zumindestens das Grundprinzip des Ganzen verstanden haben.

Unser Bewusstsein entwickelt sich durch Willenstraining, Disziplin und mentaler Schulung (siehe Thread Einführung) weiter, unser Zensor durch Umgehung dessen, Tranceerfahrungen während Meditationen und daraus resultierenden Magieerfolgen, unser Unterbewusstsein durch Rituale, Tranceschulungen und Symboliken.

Wie man eine Sigille erstellt, lädt:

-Man formuliert zunächst seinen Willenssatz so präzise und eindeutig wie möglich

Achtung: Es werden nur Sätze ohne negative Assoziation gebildet, Wörter wie "nicht" oder "keine" sind kontraproduktiv, da das Unterbewusstsein diese streicht, würde bedeuten, dass ihr letztendlich einen negativ gepolten Willenssatz bekommt und das ist nicht das Ziel.

-der Willenssatz wird in Blockbuchstaben aufgeschrieben, alle Wörter werden zusammengeschrieben, als wäre es nur ein Einziges.

-Doppelte und mehrfache Konsonanten werden gestrichen

-aus den verbliebenen Buchstaben wird nun die Sigill gefertigt, ihr vereinfacht, abstrahiert sie und dann könnt ihr eurer Kreativität etwas freien Lauf lassen, orientiert euch am Besten an Sigeln aus Grimoires, damit ihr einen Anhaltspunkt zu der groben Form habt.

-Ist die Sigille fertig, könnt ihr mit dem Laden beginnen, es gibt auch dafür viele Möglichkeiten, hier die, die ich bevorzuge, obwohl das auch die Rabiateste ist: Ihr schließt eure Augen, atmet tief ein und haltet die Luft an, bis ihr das Gefühl habt, beinahe umzukippen. Dann reißt ihr die Augen auf, starrt kurz die Sigille an, schließt sie wieder, atmet weiter und fangt sofort an, laut zu lachen, während des Lachens dreht ihr euer Blatt mit der Sigille um, um die Sigille zu verbannen, aus euren Gedanken zu vertreiben, damit sie den Zensor umgehen kann und ins Unterbewusstsein gelangt. Dann öffnet ihr eure Augen, macht den Fernseher an, um die Sigille wirklich zu vergessen, denn das ist elementar. Werft das Blatt weg und seht auf keinen Fall nochmal nach der Sigille, denn dann war alles umsonst.
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